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Cashflow

Cashflow (wörtlich: "Kassen-Fluss") finanzieller Überschuss einer Rechnungsperiode und damit wichtiger Gradmesser für die Beurteilung der Ertrags- und der Selbstfinanzierungskraft eines Unternehmens.

Für die Ermittlung des Cashflow gibt es keine einheitliche Vorgehensweise.

Aus einer Rechnung wird - vor allem im Rahmen von Jahresabschlussanalysen - ermittelt, inwieweit das betreffende Unternehmen über den Umsatzprozess als Kreislauf der Wandlung des Kapitals in der Lage ist, die für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen erforderlichen Finanzmittel dauerhaft zu erwirtschaften und zur Verfügung zu stellen.

Darüber hinaus dient speziell die Kennzahl Netto-Cashflow dazu, den möglichen Spielraum für die Aufnahme von Fremdkapital bzw. für die Innenfinanzierung zu ermitteln. Grundlage dieser Vorgehensweise ist die Ermittlung des sog. dynamischen Verschuldungsgrades bzw. der theoretischen Tilgungsdauer.

Seit ihrer Einführung in die Wirtschaftspraxis Mitte der fünfziger Jahre in den USA hat sich die Kenngröße Cashflow einen wichtigen Platz in den betriebs- und finanzwirtschaftlichen Bewertungs- und Steuergrößen erobert.

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