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Liquidität

Unter Liquidität ist die Fähigkeit von Unternehmen zu verstehen, zu jeder Zeit die zum gegebenen Termin fälligen (kurz- bzw. langfristigen) Zahlungsverbindlichkeiten uneingeschränkt erfüllen zu können.

Die nicht gegebene Zahlungsfähigkeit, auch als Illiquidität bezeichnet, ist somit ein Zustand, bei dem das Unternehmen wegen fehlender Zahlungsmittel nicht oder nicht mehr in der Lage ist, seinen Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachkommen zu können. In der Regel ist das Einleiten eines Insolvenzverfahrens die Folge hat.

Die Liquidität 1. Grades (Cash Ratio) gibt das Verhältnis der liquiden Mittel zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten eines Unternehmens an und erlaubt damit eine Analyse darüber, inwieweit ein Unternehmen seine derzeitigen kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen allein durch seine liquiden Mittel erfüllen kann. Die Forderungen werden dabei nicht berücksichtigt.

Die Liquidität 2. Grades (Acid Test Ratio (ATR) gibt das Verhältnis des Geldvermögens zuzüglich Wertpapierbestand und den kurzfristigen Forderungen zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten eines Unternehmens an.

Die Liquidität 3. Grades (Current Ratio) gibt das Verhältnis des Umlaufvermögens zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Ist das Current Ratio kleiner als 1, dann wird ein Teil der kurzfristigen Verbindlichkeiten nicht durch das Umlaufvermögen gedeckt, daher muss unter Umständen Anlagevermögen zur Deckung der Verbindlichkeiten verkauft werden.

 

 



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