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Rücklagen

Rücklagen (= Reserven) sind Teile des Eigenkapitals.

Sie werden ausgewiesen

  1. als offene Rücklagen (offene Reserven) in Form von Kapitalrücklagen oder von Gewinnrücklagen in der Bilanz bzw. wirken im Unternehmensprozess oder
  2. als stille Rücklagen (= stille Reserven), die nicht aus dem Zahlenwerk der Bilanz erkennbar sind.

Als eigenständige Bilanzposition sind Rücklagen nur im Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften - neben dem konstanten Ausweis des Nominalkapitals - zu kennzeichnen. Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften werden Rücklagen den Eigenkapitalkonten oder gesonderten Beteiligungskonten zugewiesen.

Rücklagen (Reserven) entstehen

  • durch Gewinneinbehalt (Gewinnrücklage, Gewinnthesaurierung),
  • durch Einzahlungen (Kapitalrücklagen, Kapitalreserven) oder
  • durch Wertsteigerung (Neubewertungsreserve).

Den in der Bilanz (auf der Passiv-Seite) angegebenen Rücklagen stehen somit auf der Aktiv-Seite entsprechende Vermögenswerte gegenüber.



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